Dortmund -

Eine Widerstandshochburg, die Spuren hinterlassen hat

 

Von A wie (Karl) Altenhenne bis Z wie (Rudolf) Zdebel.


Als das Terror-Regime der Nationalsozialisten Deutschland in den dreißiger Jahren verdunkelte, wurden überall im Reich Andersdenkende verfolgt und drangsaliert.

Dortmund war als Arbeiterstadt traditionell eine Hochburg der Sozialdemokraten und Kommunisten, weshalb sich hier verhältnismäßig viele Frauen, Männer und Jugendliche dem System verweigerten.

Obgleich diese mutigen Widerständler natürlich auch hier eine Minderheit darstellten, häufig unorganisert auftraten, aus den unterschiedlichsten Milieus kamen und teilweise sehr individuellen Motiven nacheiferten, ist die Stadt mit Recht stolz auf diese einzelnen Lichtblicke in einem auch für Dortmund enorm düsteren Kapitel.

Mahnmale und Gedenkstätten erinnern an die Verfolgten. Sie erzählen hunderte Geschichten. Aber hinter den Gedenktafeln, Porträts und Grabsteinen verbergen sich auch Biographien.

Biographien von Menschen, die in ihrem Leben Spuren hinterlassen haben. Aber welche lassen sich trotz Kriegszerstörung, Wiederaufbau und rasanter Stadtentwicklung nach mehreren Generationen noch entdecken? Was lässt sich über verstorbene Helden heute noch herausfinden?


Gehe dem selbst nach - mit den Dortmunder Spuren